Trauma steht griechisch für Wunde und beschreibt seelische Belastungen, die die Bewältigungsmöglichkeiten eines Menschen tiefgreifend und andauernd überfordert haben. Die oft wiederholt erlebte, seelische Wunde wirkt unversorgt weiter, beeinflusst den emotionalen Alltag stark und belastet das Sein. Mein Schwerpunkt ist die Arbeit an Bindungstraumatas und deren Auswirkung auf unterschiedliche Lebensbereiche. In diesem Vorgehen orientiere ich mich an den neuesten Erkenntnissen der Psychotraumatologie, der Ego-State-Therapie und in diesem Kontext an Aspekten der Polyvagaltheorie nach Stephen Porges. Das zentrale Anliegen der Traumaarbeit ist es, von einem gefühlten „Überleben“ zurück ins „Leben“ zu finden und sich ganzheitlich in einer neuen, kraftvollen Lebensqualität auszurichten.